Sehenswürdigkeiten
Wenn Sie nach Bremen kommen, sollten Sie sich unbedingt die vielen Sehenswürdigkeiten anschauen. Erleben Sie eine Reise durch die Jahrhunderte: Die bewegte Historie dieser mehr als 1.200 Jahre alten Stadt offenbart sich in Gebäuden, an Plätzen, in Straßen und Vierteln.
Bremer Rathaus
Inmitten der Bremer Altstadt, direkt am Marktplatz liegt das Bremer Rathaus. Der gotische Bau wurde 1405 bis 1409 errichtet. Das Rathaus ist im Jahre 2004 zum Weltkulturerbe der Unesco ernannt worden. Dies spricht schon für die Einzigartigkeit des Bauwerkes. Die Hauptfassade des Rathauses beeindruckt im Stil der Weser-Renaissance. Das Bremer Rathaus gilt als repräsentativstes Bauwerk dieses Stils. Besonders sehenswert ist die Obere Halle. Der 41 m lange und 15 m breite Saal mit 8 m Höhe dient heute als Veranstaltungsort für festliche Empfänge und Konzerte. Zwei riesige Wandgemälde, reich geschmückte Portale und vier Modell-Kriegsschiffe, an der Decke befestigt, schmücken diesen prächtigen Raum.
Bremer Stadtmusikanten
Der Bremer Stadtmusikanten gehen auf das gleichnamige Märchen der Brüder Grimm zurück. Ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn machen sich darin auf nach Bremen um Musikanten zu werden. Die etwa zwei Meter hohe Statue steh auf dem stehen auf dem Marktplatz neben dem Rathaus und sind neben dem Roland Wahrzeichen der Stadt geworden.
Bremer Ratskeller
Der Bremer Ratskeller – unterirdisches Reich vom Gott des Weines.
Mit seinen 600 Jahren ist er nicht nur der älteste Weinkeller Deutschlands,
sondern er hütet zudem noch die außergewöhnlichsten deutschen Weine.
Steinerner Roland
Rolandstatuen wurden eins als Symbol für Freiheit und Marktrecht auf mitteleuropäischen Marktplätzen errichtet. Der steinerne Roland in Bremen wurde 1404 errichtet. Mit seiner stattlichen Größe von 5,5 Metern überblickt er den gesamten Marktplatz und gehört zu den ältesten Rolandstatuen. Die Rolandfiguren nehmen Bezug zu einem Namensvetter, ein Begleiter des Kaisers Karl des Großen. Speziell in Bremen nimmt er Bezug auf den Kaiser als Stadtgründer und die Rechte und Privilegien die er mit der Gründung verliehen hat. Der eigenständige Status von Bremen, als Stadtstaat, und die damit verbundenebürgerliche Autonomie und Souveränität werden dadurch unterstrichen.
Kirche Unser lieben Frauen
Die Kirche Unser lieben Frauen wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Sie diente bis ins 19.Jahrhundert als Ratskirche und ist deshalb direkt neben dem Rathaus zu finden. Besonders sehenswert ist die Krypta mit ihren prächtigen Wandgemälden. Ein besonderer Augenschmaus sind die Fenster der Kirche. Sie wurden zunächst im zweiten Weltkrieg zerstört. In den Jahren1966 bis 1969 schuf der französische Künstler Alfred Manessier für die Kirche neue, farbenprächtige, leuchtende Fenster mit einer interessanten Mosaikstruktur. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit um in der Kirche zu sitzen, die Ruhe, und den Anblick der Fenster zu genießen.
Mühle am Wall
Im 17. und 18 Jahrhundert waren 8 Mühlen auf den inneren Wallanlagen der Stadt Bremen gebaut. Sie versorgten die Stadtbewohner mit Mehl, und anderem Mahlgut. Die Mühle am Wall ist die letzte erhaltene Mühle am Wallgraben. Zweimal schon, in ihrer 300jährigen Geschichte, ist die Mühle vollständig abgebrannt und wurde doch jedes Mal wieder neu aufgebaut. Bis 1950 wurde in der Mühle noch Mehl gemahlen. Heute ist sie ein romantisches Ausflugsziel. Die Atmosphäre des Restaurants ist geprägt durch behaglich warme Töne, einer abwechslungsreichen Speisekarte mit allen erdenklichen Kaffeesorten, Getränken, Snacks und warmen Speisen. Sie werden sich hier wohl fühlen und entspannte Stunden verbringen.
Weserpromenade Schlachte
Mitten in Bremen und nur wenige Schritte vom Marktplatz und den Bremer Stadtmusikanten entfernt: Hier befindet sich die Schlachte, direkt an der Weser. Ob auf der Weser fahren oder einfach Schiffe schauen, Flanieren, Lachen und Genießen, Essen, Trinken und Partys feiern, für jeden gibt es an der Weserpromenade ein attraktives Angebot.
Böttcherstraße
Schon im Mittelalter kam der Böttcherstraße in Bremen eine besondere Bedeutung zu. Sie war die wichtigste Verbindung zwischen der Altstadt und den an der Weser gelegene Hafen. In ihr ansässig waren damals Handwerker, vor allem Faßmacher, die so genannten Böttcher Ludwig Roselius, ein Kaufmann aus Bremen veranlasste in den Jahren1922 bis 1932 die künstlerische Gestaltung der Böttcherstraße.Alle Häuser in der Straße, egal ob alt, renoviert oder erst später gebaut sind mit den typischen Materialien, Backstein und Sandstein errichtet. Heute gehört die Böttcherstraße zu den wichtigsten touristischen Attraktionen in Bremen. Viele Kunstwerkstätten, sowie Gastronomiebetriebe, Geschäfte, die Bremer Spielbank und die Kunstsammlung Böttcherstraße sind hier ansässig.
Dom Sankt Petri
Der große, alles überragende Dom liegt im Zentrum Bremens gleich beim Rathaus. Schon 798 ließ Karl der Große den Grundstein für dieses mächtige Bauwerk legen. Am Dom wurde jedoch über die nächsten Jahrhunderte weg immer weitergebaut. Sein jetziges frühgotisches Erscheinungsbild erhielt er im 13. Jahrhundert. Besonders das Innere des Domes ist sehenswert. Die gesamten Deckenwölbungen sind von wunderbaren Gemälden überzogen. Mit ein bisschen körperlicher Ausdauer sollten Sie den Südturm des Domes besteigen. Sie werden mit einem phantastischen Blick über Bremen belohnt werden. Auch das Dommuseum ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier erfahren Sie alles über die Geschichte des Doms und können die Funde aus den Bischofsgräbern bewundern.
... und vieles mehr erwartet Sie in Bremen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter:









